Baustart | Bauhof der Internationalen Jugendbauhütte Berlin

Am 17. August 2026 ist auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks Berlin-Schöneweide, Teil des denkmalgeschützten Ringlokschuppen-Areals, der offizielle Baustart für den Bauhof der Internationalen Jugendbauhütte Berlin erfolgt.

Zur Enthüllung des Baustellenschilds kamen Vertreter*innen aller Projektbeteiligten zusammen: für die Bauherrschaft, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Annika Haby und Erasmus Drücker, für das Land Berlin Senatsbaudirektorin Prof. Petra Kahlfeldt, für die Nutzerin Internationale Jugendbauhütte Berlin ihr Leiter Henrik Drewes sowie Florian in der Beeck, der das Team der Freiwilligen vor Ort anleitet. Die Obere Denkmalschutzbehörde als Fördermittelgeberin war durch Anne Ewert vertreten, die Genehmigungsprüfung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen durch Christa Brandenburg.

Der Neubau in der Wagner-Régeny-Allee entsteht als Werkstattgebäude für bis zu 30 Freiwillige, in Trägerschaft der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd). ZRS verantwortet Architektur, Brandschutz, Energieberatung, Tragwerksplanung und den Schallschutz. Geplant ist ein Holzskelettbau mit Shed- und Satteldach. Fassade und Dachdeckung bestehen größtenteils aus wiederverwendeten Bauteilen: Wellblech einer ehemaligen Münchner Gewerbehalle, Holzlatten aus historischen Dachstühlen sowie historische Fenster. Die Ausfachung der Innenwände besteht aus Lehmsteinen, die von den Nutzer*innen selbst hergestellt werden.

Errichtet wird der Bau als Lernbaustelle in Kooperation mit der Knobelsdorffschule und den Freiwilligen der Jugendbauhütte.

 

Fotos/Videos: ZRS Architekten Ingenieure

Veröffentlicht am: 19. August 2026