Holz Ziegel Lehm | Pilotprojekt zum nachhaltigen Geschosswohnungsbau

Berlin-Britz

Bauherrin
Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft GmbH
Architektur | Generalplanung
ARGE ZRS Architekten & Bruno Firoretti Marquez GmbH
Tragwerksplanung
ZRS Ingenieure
Freianlagen
Schönherr Landschaftsarchitekten
HLS PLANUNG
DKI Plan, Dietrich | Klose Ingenieure
ELT PLANUNG
IRG, Ingenieurgesellschaft für rationelle Gebäudetechnik
ENTWÄSSERUNGSPLANUNG
RCL, Redeker Consult Luckenwalde
ENERGIEBERATUNG
ZRS Architekten
BRANDSCHUTZ
ZRS Architekten
KLIMADESIGN
IB Hausladen
Förderung
Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz
Flächen
2.372 m2 Wohnfläche + 94 m2 Nutzfläche
Planungszeit
01|2021 - heute
Fertigstellung
Mitte 2024 (geplant)
WIssenschaftliche Begleitung
TU Berlin | Universität Stuttgart | TU Braunschweig
Visualisierungen | Pläne
ARGE ZRS Architekten & Bruno Firoretti Marquez GmbH

In Kooperation mit der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH führt ZRS Architekten Ingenieure in ARGE mit Bruno Fioretti Marquez GmbH ein Pilotprojekt zum mehrgeschossigen Wohnungsbau durch.

Auf einem Grundstück in Alt-Britz entstehen zwei Gebäude, eines in Holz-Lehm- und das zweite in Ziegel-Holz-Bauweise. Die Grundrisse, Geschosshöhe und Kubatur sind identisch. Es wird das Ziel verfolgt, durch einen klimaangepassten Entwurf und über einfaches und robustes Bauen mit klimasteuernden Baustoffen den Einsatz von Gebäudetechnik zu reduzieren und auf Klima- und Lüftungstechnik zu verzichten.

Zum Zweck der Vergleichbarkeit werden die Häuser in den ersten Jahren nach Fertigstellung wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse sollen Aufschluss über die Potenziale des klima- und kreislaufgerechten sowie ressourcenoptimierten Bauens im öffentlichen Mietwohnungsbau geben. Das Team erhofft sich mit diesem Projekt, zukunftsweisend die Weichen für einen ökologisch und sozial verantwortlichen mehrgeschossigen Wohnungsbau zu stellen.

Das Vorhaben wird durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz aus dem Innovationsförderfonds gefördert.

Die wissenschaftliche Begleitung übernehmen die TU Berlin, die Universität Stuttgart und die TU Braunschweig.