ELLENER HOF | WOHNUNGSBAU UND KITA IM MEHRGESCHOSSIGEN HOLZBAU

Bremen, Deutschland

Bauherrin
Bremer Heimstiftung
Tragwerksplanung
ZRS Ingenieure GmbH
Architektur
ZRS Architekten GvA mbH
Städtebaulicher Entwurf
DeZwarteHond
Landschaftsplanung
RMP Stephan Lenzen
TGA PLANUNG
Bruns + Partner | IBL_Ingenieurbüro Löhmann

Das Gebäude G38  ist Teil der Erweiterung des Siedlungsdorfes Ellener Hof in Bremen-Osterholz. Das Erdgeschoß und das 1. Obergeschoß beherbergen eine Kindertagesstätte, im 2. bis 4. Obergeschoß ist eine Wohnnutzung vorgesehen.

Die Außenabmessungen des fünfgeschossigen Gebäudes betragen 31,25 m in der Länge und 18,55 m in der Breite. In der Süd-West-Ecke verspingt der rechteckige Grundriss nach innen. Im 2.Obergeschoß und im 4.Oberschoss sind begehbare Terrassen angeordnet.

Die Erschließung erfolgt über einen zentralen Treppenhauskern in Massivholzbauweise mit Treppen und Treppenpodesten in Stahlbetonbauweise. Der Treppenraum wird mit innenseitig holzsichtigen Brettsperrholzwandelementen ausgebildet. Die Wandelemente übernehmen sowohl die Vertikallasten aus den Treppen bzw. Treppenpodesten und den Geschossdecken, als auch Horizontallasten aus Windeinwirkungen. Zur Sicherstellung von Brand- und Schallschutzanforderungen werden die Wände raumseitig mit einer Innenvorsatzschale versehen.

Die tragenden Stützen und Riegel der Skelettkonstruktion sind in Holzbauweise mit Brettschichtholz (BSH) geplant. Die im Gebäudeinneren befindlichen Riegel sind holzsichtig. Die Kontenpunkte der Stützen-Riegel-Konstruktion werden mit verschraubten Hirnhozverbindern ausgeführt. Die Fassade besteht aus nichttragenden Holztafelelementen mit Zellulosedämmung.

Die Geschossdecken sind als Holz-Beton-Verbundkonstruktion konzipiert. Der Schubverbund erfolgt über in die Holzkomponente gefräste Kerven. Die Auflagerung auf den Riegeln erfolgt über z-förmige Stahlwinkel und der Anschluss an die BSP-Wände durch in die Wände verschraubte Funierschichtholzknaggen.

Die Gründung erfolgt an den Fassadenachsen über einen unter der Bodenplatte angeordneten Fundamentbalken. Dieser verteilt die punktförmigen Stützenlasten geleichmäßig in den Baugrund. In Gebäudeinneren erfolgt die Gründung über die Bodenplatte.